Geschichte & Tradition Mit den Nachkriegsjahren kam der Aufschwung.
1954 wurde der große Tanzsaal umgebaut und vergrößert: Dort fand die Kirmes statt, der Sportverein hielt dort seine Turnstunde ab und auch die Laienspielgruppe probte auf dem Saal. Der Sohn der Gründer, Berthold Bürmann,
führte die Gastwirtschaft bis Anfang der 70er Jahre. Seine Schwägerin Grete Mühlhausen, die später das Gasthaus übernahm, erkannte, dass der Gastronomie die Zukunft
gehörte und nicht der Landwirtschaft. 1970 wurde daher das Haus grundlegend umgeb Am 28. November 1970 wurde die Gaststätte wiedereröffnet: Ein halbes Hähnchen kostet 2,70 DM,
eine Schlachteplatte 2,50 DM, eine Hühnerbrühe 1 DM und ein strammer Max war für 3 Mark zu haben. Die 70er waren auch die goldenen Jahre der Sommerfrischler: Aus Berlin, Hamburg, Bremen und
Hannover kamen sie, um sich von der Großstadtluft zu erholen und bei Mü Während der 80er Jahre bestimmte die Baustelle der ICE Neubaustrecke das Bild Lippoldshausens:
Baufahrzeuge fuhren unentwegt über die Feldwege, riesige Berge aus Tunnelaushub entstanden und im Gasthaus "Zur Brücke" zogen Sommerfrischler aus und Vermessungsingenieure, Bauarbeiter sowie Monteure ein. Ende der 80er Jahre wurden das Gasthaus umgebaut: Im Obergeschoß der Scheunendurchfahrt entstanden neue Fremdenzimmer, der Saal wurde mit dem Stammhaus verbunden und gründlich renoviert. Die Landwirtschaft
lief immer noch nebenbei: Zwar wurden die Kühe bereits Anfang der 70er Jahre abgeschafft, a
Als Anfang der 90er Jahre die Bauarbeiter abzogen, wurden die Fremdenzimmer den gestiegenen Anforderungen der Gäste angepaßt, gründlich renoviert und mit Dusche und WC ausgestattet. Von Frühling bis Herbst machen heute
Fahrradtouristen gerne Station bei uns. Der Saal, auf dem bis zu 200 Personen Platz finden, wird oft für größere Familienfeiern genutzt. Heute stehen den Gästen
im Landgasthaus "Zur Brücke" 14 Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer zur Verfügung. Bis zu 100 Personen finden in den Gasträumen im Erdgeschoß des Stammhauses Platz.
Feine Wurst- und Schinkenwaren aus eigener Schlachtung sind schon seit vielen Jahren unsere Spezialität. Ob Mettwurst,
Schinken, Blutwurst, Kesselfleisch oder Bregenwurst: Darum kümmert sich Hartwig Mühlhausen als gelernter Schlachter
höchstpersönlich. Viele Gäste genießen unser "Hausgeschlachtetes" beim “Schlachteessen”, das wir an festen Terminen vom Spätherbst bis in das zeitige Frühjahr hinein anbieten. |
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